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Das Atelier ist Schallers Beitrag zum globalen Diskurs über Theologie, Religion, Kirche. In moderner, humanistischer Perspektive.
Eine Grundfrage bewegte mich zur Gründung des Ateliers:
Wie und warum eigentlich kam und kommt der Mensch auf die Vorstellung einer Realität ausserhalb der Reichweite seiner emotionalen und kognitiven Fähigkeiten, (Transzendenz)?
a) im Verlaufe der Entwicklung der menschlichen Art (Phylogenese)
b) im Verlaufe der Entwicklung zur menschlichen Person (Ontogenese)?
Eine moderne Theologie muss in unserer Zeit und Welt eine humanistische sein. Ihre menschliche Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel. Denn Theologie stellt ihre typischen Fragen unsertwillen, nicht um Gottes willen.
Eine humanistische Theologie arbeitet transdisziplinär, transreligiös und öffentlich. Sie bewegt sich im Horizont der Evolutionstheorie, der Quantenphysik, der Psychologie, der Religionswissenschaft, der Philosophie und was der menschlichen Lebenswelten mehr sind.
Wo stehen wir in unserer Endlichkeit angesichts eines Unbedingten, dem wir unser Dasein zuschreiben müssen?
Dr. theol. Fritz P. Schaller, geboren 1940 in Flühli, Luzern (Schweiz)
Studium von Philosophie und Theologie Passau (Niederbayern) und Freiburg (Schweiz).
Journalistik-Studium in Freiburg (Schweiz)
Berufsjournalist von 1973-2003:
Auslandsredaktor der "Luzerner Neusten Nachrichten", Presse-Korrespondent in Paris, Redaktor des News-Magazins "Die Woche", Zürich, Redaktor der "Schweizer Familie", Zürich, Wissenschaftsjournalist.
Zum Informationsrecht im kirchlichen Raum, Universitätsverlag Freiburg (Schweiz), 1970.
Notstand im christlichen Pressewesen. Über Sinn und Möglichkeit christlicher Pressearbeit, Benziger, Zürich, 1974.
Ordensmänner. Herkunft und Eintrittsgründe, Freiburg 1974
Die Evolution des Göttlichen. Ursprung und Wandel der Gottesvorstellung, Patmos Düsseldorf 2006.
Mantanens Wahrheit, Roman, Books on Demand, Norderstedt 2008.
Anschrift: Wiesenstr. 10, CH-8700 Küsnacht
Montag, 24. November
Montag, 1. Dezember
Montag, 8. Dezember,
jeweils
19:30 - 21:15 Uhr,
Uni Zürich-Zentrum
Inhalt:
Irgendwann in seiner frühen Geschichte entwickelte der Mensch die Fähigkeit für Religion. Warum eigentlich? Der Kurs untersucht die biologischen, lebensweltlichen und evolutionären Bedingungen. Der Fokus liegt dabei auf den grossen zivilisatorischen Entwicklungsschritten von den Jägergesellschaften zu den agrarischen und frühurbanen bis zu den modern-postmodernen Gesellschaften.
Information, Kursprogramm und Anmeldung:
Sekretariat VHS
Rietlistr. 19
CH-8006 Zürich
Tel: 044 205 84 84
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Mann, Frau, Gott

Bild des Schweizer Kirchenmalers Ferdinand Gehr (1896-1996):
Vorstellung eines Unvorstellbaren.